Der Hochaltar von Josef Götz aus Regensburg wurde anlässlich der Restaurierung 1872 aufgestellt. Er besteht aus einer freistehenden Mensa mit einem neugotischen Tabernakelbau und daneben stehenden Reliquienschreinen in vergoldetem Messing. Neben dem Hochaltar sind die beiden Apostel Petrus und Paulus dargestellt, die Figuren lassen sich in die Mitte des 16. Jh. datieren und stammen aus der Friedhofskirche.
In der Mitte des Presbyteriums schuf 2006 der Vorarlberger Bildhauer Prof. Herbert Albrecht den neuen Zelebrationsaltar. So wie früher das Sakramentshäuschen, das an dieser Stelle stand, die mittlere Säulenreihe abschloss, wächst jetzt der neue Steinaltar aus dem Boden und bildet den Höhepunkt dieser Säulenreihe. Ein Bündel von zwölf Säulen, das an die zwölf Apostel erinnert, trägt die Steinplatte des Altares. Die vier vorgestellten Säulen erinnern an die vier Evangelisten. Der Altar ist aus einem Kalksteinblock „Comblanchien“ gehauen, der aus Beaune im Burgund stammt.
Der Marienaltar im Seitenschiff, gestiftet von der bekannten Feldkircher Wohltäterin Katharina Mutter, wurde 1905 vom Bildhauer Fidelis Rudhart aus Feldkirch-Altenstadt errichtet. In seiner Mittelnische steht eine feinempfundene gotische Muttergottes mit Kind. Die Figur ist um 1420 in Kunststein als Hohlform gegossen worden. Nach ihren Stilformen zu schließen, dürfte sie oberrheinischen Ursprungs sein. Der Hl. Nikolaus und der Hl. Lukas in den Seitennischen lassen sich ebenso wie die Figur des Hl. Joachim in der Giebelnische auf das Ende des 15. Jh. datieren.
Am Josefsaltar auf der linken Seite stammt nur der Schrein und die Figur des Hl. Josef in der Mitte aus dem 19. Jahrhundert. Die gefassten Holzplastiken des Hl. Stephan, des Hl. Antonius des Einsiedlers und des Hl. Christophorus im Giebelaufsatz, so wie die beiden Schreinfiguren der Hl. Ottila und des Hl. Jodok kommen aus der alten Pfarrkirche in Thüringen. Die ebenfalls spätgotischen Flachreliefs der Hl. Katharina und der Hl. Barbara wurden 1870 in München zugekauft. In der Predella steht das Sippenrelief, das ursprünglich die zentrale Schreinplastik des Annenaltares bildete. Maria und Anna mit dem Kind, umgeben von der Verwandtschaft in malerischer Anordnung.
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